Donaukanal wird neu gestaltet: Mehr Grün, mehr Platz, weniger Konsum

Umgestaltung des Donaukanals
© message | Der Donaukanal wird umgestaltet.

Der Donaukanal wird zur grünen Wohlfühloase! Mit mehr Begrünung, neuen konsumfreien Zonen und sicheren Wegen für Rad- und Fußverkehr wird der beliebte Freizeit-Hotspot in Wien umgestaltet. Der zentrale Abschnitt zwischen Salztor- und Marienbrücke erhält schattige Sitzplätze, blühende Beete und eine verbesserte Infrastruktur. Bis 2026 folgen weitere Projekte – für ein nachhaltiges und lebenswertes Stadtbild!

Erstellt von: | 28. März 2025
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Die Stadt Wien setzt ein neues Gestaltungskonzept für den Donaukanal um, das für mehr Begrünung, Abkühlung und konsumfreie Zonen sorgen soll. Die Bauarbeiten an der rechten Uferpromenade zwischen Salztor- und Marienbrücke laufen bereits (Stand März 2025) auf Hochtouren. Ziel ist es, den innerstädtischen Freizeit-Hotspot nachhaltiger und zugänglicher zu gestalten.

Die Umgestaltung des Donaukanals erfolgt in mehreren Phasen:​

  • Aktuelle Bauarbeiten (März 2025): Derzeit wird der Abschnitt zwischen Salztor- und Marienbrücke neugestaltet. Hier entstehen ein Zweirichtungsradweg, zusätzliche Begrünung und neue konsumfreie Sitzgelegenheiten unter Bäumen.
  • Fertigstellung bis Sommer 2025: Die laufenden Bauarbeiten sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein, um das Ufer für die Wiener Bevölkerung noch attraktiver und nutzbarer zu gestalten.
  • Weitere Projekte ab 2026: Für 2026 ist die Umgestaltung eines Abschnitts am linken Ufer im Bereich der Aspernbrücke geplant. Vorgesehen ist eine "Liegelandschaft" mit neuen Holzdecks direkt an der Kaimauer, die zum Verweilen einladen.
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Mehr Platz für Erholung und Bewegung

Laut Stadträtin Ulli Sima wird durch die Umgestaltung der Rad- und Fußverkehr getrennt, zusätzliche Bäume gepflanzt und neue konsumfreie Sitzgelegenheiten geschaffen. NEOS-Klubobfrau Selma Arapović betont, dass der Donaukanal mit der Neugestaltung zu einem urbanen Erlebnisraum wird, der Bewegung, Begegnung und Erholung fördert. Bezirksvorsteher Markus Figl und Alexander Nikolai unterstützen die geplanten Maßnahmen und sehen darin eine deutliche Aufwertung des Erholungsgebiets für die Wiener Bevölkerung.

 

Gestaltungskonzept 2025: Grünflächen und konsumfreie Oasen

Der Fokus des neuen Gestaltungskonzepts liegt auf der "Urbanen Mitte" des Donaukanals zwischen Augartenbrücke und Verbindungsbahnbrücke. Die MA 45 - Wiener Gewässer hat hier die Verantwortung übernommen und setzt fortlaufend Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität um. Bereits 2010 wurden erste Leitlinien für die nachhaltige Entwicklung des Donaukanals festgelegt, die nun im neuen Konzept konkretisiert wurden.

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Sechs Leitlinien zur Neugestaltung:

  • Freizeit und Erholung: Mehr Bäume, Sitzgelegenheiten und offene Flächen für Sport und Spiel.
  • Ökologie und Klima: Erweiterung der Grünflächen, Artenschutz und hitzeresistente Bepflanzung.
  • Durchgängigkeit und Zugänglichkeit: Bessere Erreichbarkeit für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen.
  • Erscheinungsbild und Identifikation: Einheitliche Gestaltungselemente und klare Strukturen.
  • Nutzungsvielfalt: Balance zwischen Gastronomie und konsumfreien Erholungszonen.
  • Wirtschaft und Wasserstraße: Berücksichtigung der Schifffahrt und Anlegestellen.
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Radweg-Offensive und naturnahe Gestaltung

Zwischen Salztor- und Marienbrücke wird der bisher gemischte Geh- und Radweg entflechtet. Ein neuer Zweirichtungsradweg sorgt für mehr Sicherheit und Komfort, während eine begrünte Uferpromenade den Fußgänger*innen vorbehalten bleibt. 1.200 m² neue Grünflächen mit schattenspendenden Bäumen, blühenden Staudenbeeten und naturnahen Sitzbereichen steigern die Aufenthaltsqualität.

Zukunftsprojekte: Liegelandschaft und Sonnencremespender

Ab 2026 ist eine "Liegelandschaft" an der Aspernbrücke geplant, die mit Holzdecks und urbaner Begrünung ausgestattet wird. Zusätzlich wurden bereits erste kostenlose Sonnencremespender am Donaukanal aufgestellt, um Besucher*innen vor UV-Strahlen zu schützen.

Die Stadt setzt mit diesem Gestaltungskonzept ein klares Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung und eine lebenswerte Erholungszone für alle Wiener*innen.

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